Erfahrungsberichte

Barcelona
Universitat Autònoma de Barcelona / Jana Taube (SoSe2004)

Der 1. Tag an der “Universitat Autònoma de Barcelona“ (UAB)
Willkommen auf dem Land! Immer dem Strom nach! So wirst du die kleine, nicht wirklich schöne, aber dafür inmitten Natur gelegene „Stadt“, den Uni-Campus nicht verfehlen. Hier kannst du nicht nur idyllisch studieren oder in der „Vila Universitària“ wohnen, sondern auch anderen Notwendigkeiten und Freuden nachgehen. Auf dem placa civica (Hauptplatz des Campus-Geländes) findest du neben dem lebensnotwendigen „centre de reprodución“ – denn nur hier kannst du dein auf einer Diskette gespeichertes Werk mühelos, ohne das etwas umständlich zu erwerbende Druckkärtchen, ausdrucken lassen – gibt es Nervennahrung in Form von Süßigkeiten aller Art, einen Buchladen, einen Frisör – wer mehr Mut und weniger Geld hat, kann auch die Frisör-Schule ausprobieren – einen Schuh- und Bekleidungsladen und natürlich die „Caixa“ (Sparkasse). Selbstverständlich gibt es auch auf dem Land „rebajas“ (Schlussverkauf) so das du auch an der Uni dein Schnäppchen schlagen kannst.
http://www2.hu-berlin.de/ethno/sokrates/seiten/report/barcelona.htm


Erfahrungsbericht von Sarah David-Spickermann
Studiensemester im Rahmen des SOKRATES/ERASMUS-Programms an der BAU Escuela de diseño in Barcelona
WS 2003/04

Wie es dazu kam:
Als ich vor zwei Jahre auf der Durchreise das erste mal Barcelona sah wusste ich sofort dass ich in dieser Stadt eine Zeit lang leben wollte- ich habe mich wirklich in die Stadt verliebt. Ein Auslandssemester hier zu verbringen schien erst einmal nicht möglich, da es zwischen Hannover und Barcelona keinen studentischen Austausch gab- es existierte also keine Partnerschaft zwischen der FH Hannover und einer Designschule in Barcelona. Also entschied ich mich dort ein Praktikum zu absolvieren. Der erste Tipp an dieser Stelle: Wenn du ein Praktikum machen möchtest und du keinerlei Adressen, oder Firmenkontakte hast und deine Internetrecherche erfolglos bleibt: Erzähle allen was du vorhast- Kommilitonen, Freunden, Professoren. Und einer kennt dann evl. jemanden, der eine Agentur, Firma wie auch immer hat, in der du unterkommen kannst. Ich hatte das Glück, dass mich einer meiner Professoren vermitteln konnte. So habe ich in den ersten 6 Monaten in Spanien mein Fachpraktikum absolviert. Um mir dies finanzieren zu können habe ich vorher in Hannover ordentlich gearbeitet und gespart. Und hier der zweite Tipp: Erkundige dich im Internationalen Büro (www.fh-hannover.de/international) nach Fördermöglichkeiten, die es auch für Praktikanten im Ausland gibt (Leonardo) Dies habe ich leider versäumt und mir einen ordentlichen Zuschuss versagt!
http://www.fh-hannover.de/de/ib/erfahrungsberichte/01940/


Erfahrungsbericht
Auslandsstudium an der UNIVERSITAT AUTÓNOMA DE BARCELONA 2002/2003
von Matin Ebrahimchel

1. Einleitung: Barcelona und die Katalanen
Ursprünglich sollte es nach Siena gehen, doch meine Erasmusbeauftragte, Frau Schuster, gab mir die Möglichkeit als erster Student unseres Fachbereiches nach Barcelona zu gehen. Vordiplom bestanden....und los geht's.... Und plötzlich stand ich auf dem Montjuic und blickte auf eine phantastische Stadt: Barcelona! 1,7 Millionen Menschen (Umland 4,2 Millionen) drängeln sich in der Hauptstadt der autonomen Region Katalonien.
Der Katalane - selbstdefiniert als Mitteleuropäer mediteraner Prägung - grenzt sich nur allzu gern von dem "gewöhnlichen" Spanier ab. Aber auch wenn regelmäßig auf die Unzuverlässigkeit "der Madrilenen" geschimpft wird, so ist der spanische „Regionenkampf" lieber selbst zu beurteilen. Gerade nach Beendigung der Franco-Dikatur blühte das Nationalbewußtsein der Katalanen auf, so daß man mittlerweile nicht nur auf einen der besten Fußballvereine der Welt, sondern auch auf die eigenständige Kultur sehr stolz ist.
http://www.uni-oldenburg.de/iso/9525.html


Bericht über den Erasmus-Studienaufenthalt an der Universitat Autònoma de Barcelona im akademischen Jahr 2002/03


Wer die Möglichkeit hat, nach Barcelona zu gehen, um dort ein Jahr zu studieren sollte dies unbedingt tun! An der UAB hat man eine ideale Kombination aus Studium und dem Leben in einer wirklich tollen Stadt. Kurz gesagt: Sprachlich und persönlich gesehen haben mir die beiden Austauschsemester sehr viel gebracht.
Universitat Autònoma de Barcelona
Die Universität liegt ca. 20 km außerhalb der Stadt Barcelona, doch es gibt eine gute Verkehrsanbindung. Mit der Ferrocaril (S55, S5) ist man ab dem Plaza Catalunya ungefähr eine halbe Stunde lang unterwegs. Am besten kauft ihr euch gleich ein 2-Zonen-Monatsticket (kostet etwa 52 €), damit kommt ihr einen ganzen Monat lang zur Uni und könnt einen ganzen Monat lang beliebig oft Metro, Ferrocaril, (Nacht-)Bus und Renfre innerhalb von 2 Zonen nutzen. Die UAB ist eine riesige Campusuniversität mit ca. 60.000 Studenten, daher sind Fakultäten sind gut zu Fuß erreichbar. Insbesondere die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften liegt sehr zentral. Die Anlage verfügt des Weiteren über Wohnheim, Mensa + Cafeteria, Sportanlagen, Theater, Buchhandlung, Bank, Reisebüro und vieles mehr.
http://www.uni-oldenburg.de/iso/9526.html


Ein Erasmus-Erfahrungsbericht von Silke Luetgens oder
“Die Verwirklichung eines Traumes”

Schon immer hatte ich die Vision, diesen unglaublichen inneren Drang,
einmal in Barcelona zu studieren. Als ich dann erfuhr, dass meine
Fakultaet fuer Wirtschaftswissenschaften der Universitaet Oldenburg dabei
war, eine neue Kooperation mit der Universitat Autònoma de Barcelona
aufzubauen, setzte ich mich sofort mit der Erasmus-Beauftragten in
Verbindung. Zu diesem Zeitpunkt waren die vier angebotenden Plaetze
jedoch schon vergeben, weshalb ich mich der Warteliste begnuegen
musste. Im Endeffekt sprang die Nummer eins ab, sodass ich nachruecken
konnte. Der Weg nach Barcelona war geebnet und das Glueck perfekt…
Wie sich dann vor Ort rausstellte, wurde ich nicht als einzige von einem
solchen Traum geleitet. Barcelona entpuppte sich schliesslich als DIE
Erasmus-Hochburg in Europa. Nicht ohne Grund wurde der Film “La Casa
de locos” en Barcelona gedreht… Mit diesem Auswertungsbericht moechte
ich allen, die sich auch auf den Weg in den Sueden machen, um
Katalunien (nicht Spanien!) zu erkunden, hilfereife Tipps fuer einen
erfolgreichen Start in dieser einzigartigen Stadt geben.
http://www.uni-oldenburg.de/iso/download/Spanien_Barcelona_Luetgens.pdf


Auslandserfahrungsbericht
für das Wintersemester 2002/03 an der Universitat Autònoma de Barcelona


Mit dem folgenden Bericht möchte ich die Erfahrungen meines Auslandssemesters an der Universitat Autònoma Barcelona skizzieren. Ich will dabei nicht die teilweise sehr ausführlichen Berichte, die bereits beim ISO (International Student Office) vorliegen, wiederholen, sondern verstehe meinen Text zumindest teilweise als Ergänzung.
Getting there & away – Getting around
Es klingt zwar sehr verlockend, für 3½ € mit Ryanwings, Germanair und ähnlichen mal eben kurz nach „Barna“ („Barna“ ist die Abkürzung für Barcelona auf den Anzeigetafeln in den Bahnhöfen) zu fliegen. Aber zum einen werden dort zunehmend die Gewichtsgrenzen für das Gepäck gesenkt, was bei einem einjährigen Aufenthalt zum Problem werden kann. Zum anderen sollte man sich natürlich auch mal Gedanken über die Umweltbilanz machen. Das mag jetzt furchtbar (öko-) konservativ klingen. Aber innerhalb Europas gibt es durchaus bezahlbare Alternativen.
http://www.uni-oldenburg.de/iso/11851.html


Erfahrungsbericht Barcelona

Bald geht's los!
Als ich letztes Jahr den ersten Erfahrungsbericht von einer Oldenburgerin, die in Barcelona war bekommen habe, war das natürlich super spannend. Der Bericht hat meinen Beschluss nach Barcelona zu gehen, obwohl ich die Stadt noch nie gesehen hatte, nur noch bestärkt. Denn Dinge wie „Barcelona ist Europas schönste Stadt“, „Kulturhauptstadt Europas“ oder „Traumstadt“ hatte ich natürlich schon gehört. Auch der Erfahrungsbericht schlug diesen Ton an, deshalb möchte ich euch an dieser Stelle noch mal kurz auf den Boden der Tatsachen holen, bevor ihr nach Barcelona abhebt.
Die ersten paar Wochen in Barcelona sind keines falls sofort traumhaft: Wohnungssuche, Sprache lernen, in der Stadt/Uni orientieren und all die anderen Widrigkeiten des Alltags in Barcelona zehren an den Nerven. Aber dann, wenn man diese Hindernisse überwunden hat, kann das Erasmusjahr losgehen und das war wirklich „eine Erfahrung“.
http://www.uni-oldenburg.de/iso/11872.html


Erfahrungsbericht von Frederic Wachendorf

Ich hoffe, mit diesem Erfahrungsbericht eine guten Eindruck über das Austauschjahr zu geben und damit eine Hilfe für diejenigen zu liefern, die das alles noch vor sich haben. Der übersicht halber habe ich das ganze in ein paar Teilabschnitte untergliedert, welche für mich persönlich auch die wichtigsten bzw. erwähnenswertesten Punkte sind.
Sprache
In Barcelona spricht man ja bekanntermaßen neben Castellano (also dem normalen Spanisch) auch Catalán. Das ist nicht einfach nur ein Akzent wie etwa das Bayrische, sondern eine komplett andere Sprache. So sagt man zum Beispiel, dass es näher am Französischem liegt als am Castellano. Beide Sprachen sind in Catalunya Amtssprachen, d.h. man findet eigentlich immer beide Versionen. Die Menschen in Barcelona sind auch sehr stolz auf ihre eigene Sprache und man merkt deutlich, dass sie es bevorzugen würden, wenn man erst Catalán und dann Castellano lernt. Ich hatte jedoch vor dem Austausch nur ein Jahr Spanisch an der Uni und wollte daher erst mal diese Kenntnisse ausbauen. Außerdem eröffnet einem das Spanische beruflich später auch ein viel größeres Angebot (da es im Gegensatz zum Catalán auch in Südamerika gesprochen wird). Die Aussage aber bitte nie gegenüber einem Katalanen erwähnen, da es aus eigener Erfahrung nicht besonders gut ankommt. Meist fragen die Leute nämlich, warum man denn nicht sofort Catalán lerne, man sei ja schließlich in Catalunya.
http://www.uni-oldenburg.de/iso/11873.html


Barcelona im 21. Jahrhundert

Auf Grund eines Programms mit dem Namen „Erasmus/Sokrates“ nähern sich Personen aus allen erdenklichen Richtungen auf ihren Expeditionen einer dunklen, schnellen und unbekannten Stadt.
Lange Zeit ist vergangen, wo die ersten Ansiedlungen begangen wurden und die Stadt ihren Namen Barcelona bekam (ca. seit 218 v. Chr.).
Die Stadt ist zunächst ein befremdender Ort, so nah und doch so fern. Die ersten Gestrandeten versuchen zwanghaft einen Zufluchtsort zu finden, den sie aufgrund ihrer Ahnungslosigkeit nur spärlich vorfinden. Lange Zeit haben sie die Stadt und das Land Katalonien gemieden, wir ein verbotenes Terrain.
Manche, in den Glauben, sie würden auf ihrer Erkundungsreise Spanien entdecken, haben sich geirrt und mussten fälschlicher Weise herausfinden, dass sie nicht die ersehnte Sprache Spanisch vorfanden, sondern eine völlig Fremde, mit dem Namen Katalanisch. So, oder so ähnlich muss es Kolumbus ergangen sein, als er im Jahre 1490 von Cordoba Spanien über den Seeweg Indien erreichen wollte und bei seiner Odyssee alles Andere als Inder vorfand.
Wer wusste schon, was in dieser Stadt lauert, wo Orakel, Epen und Märchen ebenso wachsen wie Konflikte und Machtkämpfe. Wo die Polizei eine immer stärkere Kontrollfunktion einnimmt und Franco in manchen Köpfen immer noch existiert!
Angekommen in dieser Stadt, wurden wir freundlich und erwartungsvoll aufgenommen und die Gestrandeten der „Erasmus/Sokrates-Crew“ nahmen gemeinsam den Kampf auf, eine Unterkunft zu erhaschen, Der allgemeine gute Ruf des Programms ging uns voraus, und mit den netten Worten „Ach, Erasmus“ in all erdenklichen Sprachen, wurden wir von den VermieterInnen begrüßt, in der Hoffnung Kapital aus dieser Gegebenheit zu schlagen. Aufgrund dieser Tatsache wurde die Unterbringung zu einen wahren Abenteuer.
http://www.uni-oldenburg.de/iso/13984.html


Abschlußbericht
Von: Mareike Schadach
In: Barcelona; Universidad Politécnica de Catalunya; WS 2000/2001

Das WS 00/01 habe ich als Austauschstudentin an der „Universidad Politécnica de Catalunya“ in Barcelona verbracht. Auch wenn mich das anfängliche Chaos etwas entmutigt hatte, gelohnt hat sich diese Erfahrung auf jeden Fall und meine belegten Kurse habe ich auch bestanden. Ich hoffe, dass Dir mein Erfahrungsbericht etwas helfen wird, Dich gleich von Anfang an gut zurecht zu finden.
Da es den Studiengang Technischer Umweltschutz in der Form wie in Berlin an der UPC nicht gibt, war ich im Studiengang Ingeniería Química eingeschrieben, an der ETSEIB (Escuela Técnica Superior de Ingeniería Industrial de Barcelona) in der Av. Diagonal 647 (U-Bahnhof Palau Reial).
Meine Fächer konnte ich aus dem Vorlesungsverzeichnis der ETSEIB (erhältlich am Informationsstand im Erdgeschoss) frei wählen. Belegt habe ich im Endeffekt:

- - Bioquímica: Introducción Biotecnología (Curso 3)
- - Control i Prevenció Qualidad Aire (Curso 4)
- - Control i Prevenció Qualidad Aigua (Curso 5)
- - Análisis Físic de l’Impacto Ambiental (Curso5)

Die Vorlesungen waren sogar auf kastellano, nachdem ich die Professorinnen darauf aufmerksam gemacht hatte, dass ich eine Austauschstudentin sei. Jedoch habe ich auch von einem Professor gehört, der sich weigern soll, die Vorlesungen auf kastellano zu halten. Skripte gibt es für einige Fächer im Erdgeschoss im Schreibwaren- und Bücherladen und in der Bibliothek gibt es sogar Klausuren der letzten Jahre, allerdings ohne Lösungen.
http://buran.fb10.tu-berlin.de/%7Elabo/erasmus/berichte/schadacha.html


Erfahrungsbericht
Jura in Barcelona (Spanien) 2003-04


1. Esade
Esade ist eine private Universität und zählt zu den besten Universitäten Spaniens für Rechtswissenschaft. Ich fand es sehr interessant, dort zwei Semester lang zu studieren und einen Einblick in das spanische Rechtssystem und Studium zu bekommen. Esade bietet viele Fächer mit wirtschaftlichem und internationalem Bezug an, die man in Deutschland normalerweise nicht belegen kann. Zu den von mir gewählten Fächern zählten z. B.: Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung (Prüfung auch auf Englisch möglich), Englisches Recht, Internationale Vertragsgestaltung (schwierig!) und Verhandlungsfähigkeiten (Kurs auf Englisch). Ein Limit von 15 ECTS-Punkten pro Semester darf allerdings nicht überschritten werden (entspricht ca. 4 Kursen). Viele Vorlesungen werden von Anwälten und Richtern gehalten und zeichnen sich durch große Praxisnähe aus. Empfehlen kann ich auch den Kurs "Deutsche Rechtsterminologie" (nur im Sommersemester), der sich zwar eigentlich an spanische Studenten richtet, aber auf Spanisch gehalten wird und einen guten Überblick über die Grundlagen des spanischen Rechts sowie alle wichtigen Rechtsvokabeln gibt. Die meisten Kurse sind eher klein. Ich wurde überall nett aufgenommen und hin und wieder gebeten, die deutschen Lösungen der behandelten Rechtsprobleme aufzuzeigen und vom BGB zu erzählen.
http://www.uni-greifswald.de/fileadmin/mediapool/1_studieren_lehren/Auslandsamt/barcelo5.pdf

Universitat de Barcelona 2004-05 von Katalin Nagy

Vorab
Für alle nachfolgenden Erasmus-StudentInnen in Barcelona empfehle ich wärmstens die Erfahrungsberichte von Victor Tuczek und Markus Rauchecker zu lesen. Sie sind sehr informativ und gerade was die Wohnungssuche und die Einschreibeprozedur betrifft, durch Herrn Rauchecker auf den neuesten Stand gebracht worden.
Es fällt mir schwer, ohne die bereits erörterten wichtigen Dinge zu wiederholen, dem Ganzen noch etwas Informatives hinzuzufügen. Daher habe ich mich entschieden, mehr von meinen persönlichen Eindrücken aus Barcelona zu berichten.

Glück gehabt
Gemeinsam, mit Markus Rauchecker, hatten wir im WS 2004/05 die Reise nach Barcelona angetreten. Im Gegensatz zum ihm blieb mir die leidige Wohnungssuche erspart, da ich das Glück hatte, bei guten Freunden äußerst günstig unterzukommen. Ich war erstaunt, welche hohen Preise im Normalfall für ein Zimmer verlangt werden. Deswegen rate ich jedem an, möglichst zeitig mit der Zimmersuche zu beginnen!

Die leidliche Bürokratie
Ich empfehle euch ganz nach dem Motto "tranquilo" an die übertrieben bürokratische Einschreibeprozedur heranzugehen. Markus beschreibt in seinem Bericht recht detailliert die einzelnen Etappen und Wege. Bringt viel Zeit und Geduld mit, da es, obwohl nach Buchstabensystem gestaltet, lange Wartezeiten gibt, um z.B. in das Büro der nicht immer beliebten Elsa Puig zu kommen. Auf diesen Wegen werdet ihr auf die Flut der anderen Erasmus/Sokratesstudierenden aus ganz Europa treffen und garantiert die ersten Bekanntschaften machen.
http://www.altegeschichte.uni-erlangen.de/socrates/erfahrungnagy.shtml

 

Auslandsstudium an der Universidad de Barcelona 2002/ 2003

Die ersten Schritte in Barcelona/ Wohnungssuche
1. „Catalonia is not Spain“
Wer in Barcelona ankommt und glaubt, sich in Spanien zu befinden, liegt nur teilweise
richtig. Barcelona ist Hauptstadt der „Autonomen Region“ (vergleichbar unseren
Bundesländern, allerdings mit weniger Kompetenzen) Katalonien. Katalonien und die
Katalanen sind in vielerlei Hinsicht anders als Restspanien und seine Bewohner. Wichtigstes
Unterscheidungsmerkmal ist die Sprache. Der Großteil der Katalanen redet im Alltag in der
Hauptsache Katalanisch („Catalán“) und nicht Spanisch (genauer Kastilisch bzw.
„Castellano“). Katalanisch ist – wie Spanisch, Französisch, Italienisch oder Portugiesisch -
eine romanische Sprache und daher den genannten Sprache sehr verwandt. Trotzdem ist es
aber nicht ein bloßer Dialekt des Spanischen, sondern eine selbständige Sprache.
http://www.ipr.uni-heidelberg.de/Kontakte/erasmus/Erfahrungsberichte/EB-xyBC0203.pdf