Sehenswürdigkeiten in Barcelona

In Barcelona gibt es Sehenswürdigkeiten über Sehenswürdigkeiten, ich werde hier nur einige der in meinen Augen Bedeutendsten aufzählen. Und ein kleiner Rat: Wenn man in Barcelona studiert und sich für längere Zeit dort aufhält, sollte man nicht immer denken: „Ich habe ja noch Zeit!“, denn sonst ist man in den letzten 2 Tagen wirklich im Stress.

Welche Strände außerhalb von Barcelona kannst du empfehlen? Besonderheiten?

Schöne Strände in der Umgebung sind Castelldefels, Garraf oder Sitges. Castelldefels hat einen extrem langen und breiten Starnd und ist von den genannaten 3 Stränden am nächsten zu BCN. Garraf liegt 2 Stationen mit der Bahn dahinter und ist ein kleiner, gemütlicher Strand zwischen Felsen gelegen. Sitges hingegen ist wiederetwas größer, aber keinswegs zu vergleichen mit der „Größe“ von Castelldefels. Egal welchen man wählt, alle 3 sind schöner und ruhiger als der Stadtstrand von Barcelona.
Das Loschicles Interview "Student Barcelona"

Welches ist dein Lieblingsplatz in Barcelona und warum?

Ich mag die Ecken rund um den von Hafen Port Vells. Super Kombination aus Nähe zu Stadtteilen wie El Gotic, La Barcelonetta; guten Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Bars, Hafen und Meer!!!
Das Loschicles Interview "Student Barcelona"

Welches ist dein Lieblingsplatz in Barcelona und warum?

Tagsüber oder während den Quartierfesten fand ich das Quartier Gracia angenehm. Multikulturell, offen und mit vielen Möglichkeiten zum billig essen oder chillen.
Das Loschicles Interview "Student Barcelona"

Welches ist dein Lieblingsplatz in Barcelona und warum?

Mein Lieblingsplatz in Barcelona ist der Tibidabo, da der Blick dort sehr schön ist besonders Nachts mit der belichteten Stadt. Dort kann man auch ein Freizeitpark finden.
Das Loschicles Interview "Student Barcelona"

Welches ist dein Lieblingsplatz in Barcelona und warum?

Der Hafen und die Markthalle (Bouqueria) Dort ist immer etwas los und man kann sich hinsetzen und die Leute beobachten.
Das Loschicles Interview "Student Barcelona"

Welches ist dein Lieblingsplatz in Barcelona und warum?

Das gothische Viertel, weil ich es liebe mich studenlang in den engen Gassen zu verlieren!
Das Loschicles Interview "Student Barcelona"

Welches ist dein Lieblingsplatz in Barcelona und warum?

Mein Liebliengsplatz in Barcelona ist "el paseo maritimo" (promenade) besonders bei nacht, weil dort die Bars und die Clubs am besten sind und der Strand einem direkt vor den füssen liegt. Es ist ein Platz um Probleme zu vergessen und sich beim Sonnenuntergang zu entspannen.
Das Loschicles Interview "Student Barcelona"

Sagrada Familia

Die Sagrada Familia ist das Wahrzeichen Barcelonas. Antonio Gaudi plante den Bau und arbeitete bis zu seinem Tode im Jahre 1926 auch an der Durchführung. Bis heute ist die Sagrada Familia unvollendet. Nichts desto trotz fühlt man sich von den runden, spitz zulaufenden Türmen, die eine Höhe von 100 Metern erreichen, in seinen Bann gezogen. Der Baustil ist absolut einzigartig. Ob man die Sagrada Familia allerdings von innen sehen will, sollte man sich überlegen. Denn auch innen ist die Kathedrale eine Baustelle und die 5 € wissen Studenten meist sinnvoller auszugeben.

Öffnungszeiten: 01.04 - 30.09.: 9.00-20.00 Uhr; 01. 10. - 30.03.: 9.00-18.00 Uhr.
Preise: Grundtarif: 8 €; Führung: 11,50 €; Ermäßigter Eintritt: 5 € - Studenten und mit Carné Joven und Ausweis; 3 € - Schüler unter 18 J;
Website: http://www.sagradafamilia.org/eng/index.htm


La Rambla

Die Rambla, eine der Hauptadern der Altstadt; dieser 2 km lange touristische Boulevard verläuft zwischen dem Plaza Cataluya und dem Hafen. Hier findet man Blumen- und Gemüsestände, Tierstände, Schuhputzer, Straßentheater, Straßencafés und eine Menge von Schaustellern, die hier, verkleidet als verschiedenste Figuren, ihr Geld verdienen. Spaziert man auf der Rambla entlang kommt man auch zur Markthalle „Mercat de la Boquería“, die sich auf der rechten Seite der Rambla befindet. Eine Stippvisite lohnt sich!! Beeindruckend ist auch das Casa Bruno Cuadros, mit dem Drachen und den Schirmen auf der Fassade. Einer der schönsten Plätze Barcelonas ist der Placa Reial, der sich auf der linken Seite unweit der Ramblas befindet. Der Platz ist ein ehemaliges Kloster aus dem Jahre 1949. In den erhaltenen Galerien befinden sich nun Läden. Auf dem von Palmen gesäumten Platz befinden sich außerdem zwei Laternen von Gaudi. Am Ende der Rambla befindet sich das Monument a Colom (die Columbus Statue), es wurde zum Gedenken an die Rückkehr von Christopher Columbus in Barcelona nach seiner ersten Amerika-Reise erbaut. Man kann die 50 Meter hohe Statue besteigen und genießt dann einen überwältigenden Blick auf den Hafen und die Stadt.

Auch wenn die Rambla mehr das touristische Barcelona (Ferienwohnung Barcelona) wiederspiegelt als das Echte, ist sie trotzdem einen Besuch wert. Aber Vorsicht! Die Rambla ist das Paradies für Taschendiebe und auch vor den Hütchenspielern sollte man sich in Acht nehmen. Denn hier hat man nie auch nur die geringste Chance zu gewinnen!


Tibidabo


Der Tibidabo ist ein 500 Meter hoher Berg, zu dessen Gipfel man gelangt, indem man mit der U-Bahn bis zur Haltestelle Tibidabo fährt, hier in die Tramvia Blau (histrorische Straßenbahn) einsteigt und am Peu del Funicular in die Zahnradbahn umsteigt. Auf dem Tibidabo befindet sich neben dem wenig spektakulären Vergnügungspark, die sehr beeindruckende Kirche Temple del Sagrat Cor. Es handelt sich eigentlich um zwei übereinander gebaute Kirchen, denn über dem Kirchenraum im Erdgeschoss befindet sich die runde Basilika. Die Christusstatue, die auf der Herz-Jesu-Kirche thront, sieht man schon von weitem. Der Eintritt in beide Kirchen ist kostenlos und lohnt sich. Das wohl Spektakulärste am Tibidabo ist jedoch die unbeschreibliche Aussicht, denn Barcelona und das Meer liegen einem zu Füßen. Mit einem kostenpflichtigen Aufzug kann man zu einer Aussichtsplattform fahren, von der aus Treppen zum Fuße der Christusstatue hinauf führen, wobei der Ausblick nicht mehr viel eindrucksvoller werden kann.


Hafen von Barcelona

Der Hafen in Barcelona wurde wegen der Olympischen Spiele im Jahre 1992 umfassend erneuert. Es lohnt sich an der Strandpromenade entlang zu spazieren und den Hafen mit den darin liegenden Booten zu begutachten.

Der alte Industriehafen (Port Vell) zwischen Barceloneta und dem alten Gebäude der Zollbehörde ist zum Vergnügungsviertel geworden. Hier befindet sich das Maremagnum – ein Einkaufs- und Erlebniscenter mit Shops, Restaurants und Bars, das größte Aquarium Europas und das IMAX Kino.

Von Barceloneta bis zum Port Olímpic ist abends so einiges geboten, denn hier liegen Bars und Discotheken Tür an Tür. Diese Ausgeh-Meile wird jedoch bevorzugt von Touristen besucht und ist deshalb auch nicht ganz billig. Möchte man typisch spanische Bars und Diskotheken kennen lernen, ist hier der falsche Platz.


Passeig de Gracia

Früher war der Passeig de Gracia eine Landstraße, die Barcelona mit dem Dorf Gracia verband. Heute ist der Passeig de Gracia ein offenes Jugendstilmuseum und die teuerste Einkaufsstraße der Stadt. Alle Geschäfte mit Rang und Namen sind hier vertreten.
Das Casa Milá, das von Antonio Gaudi gestaltet und 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, thront mit seiner wellenförmigen Fassade und den bizarren Schornsteinen am Passeig de Gracia Nummer 92. Der Bau wird auch La Pedrera (Steinbruch) genannt, da er aus Naturstein gehauen wurde.
Ein Straßenabschnitt auf dem Prachtboulevard wird „Mancana de la Discordia“ genannt, das heißt auf deutsch: Block der Zwietracht. Hier konkurrierten die Gebäude von drei berühmten Baumeistern mit unterschiedlichen Stilen darum, welches das Schönste davon ist. Man sollte sie alle drei begutachten, denn jedes hat seinen besonderen Reiz.
Das Casa Amatller wurde von Josep Puig i Cadafalch gebaut, befindet sich am Passeig de Gracia 41 und erinnert an nordische Gotik. Das Casa Battlo (Hausnummer 43), ebenfalls von Gaudi gestaltet, steht direkt nebenan. Gewölbte Balkone und Erker schmücken das Haus. Die Fassade ist mit glitzernden Mosaiksteinen überzogen und das Dach besteht aus glasierten Kacheln. Nur wenige Meter weiter steht das dritte Gebäude des Wettbewerbs mit der Hausnummer 35, das Casa Lleo Morera. Die Fassade ist verziert mit den verschiedenen wichtigsten Erfindungen um die Wende zum 19. Jahrhundert, dazu gehören Grammofon, Telefon, elektrische Glühbirne und Kamera.
Bemerkenswert am Passeig de Gracia sind auch die schmiedeeisernen Verzierungen der alten Straßenlaternen und das Straßenpflaster, beides von Gaudi gestaltet.

La Pedrera - Casa Mila

Öffnungszeiten: Montags bis sonntags 10.00-20.00 Uhr.
Preise: Grundtarif: 7 €. Ermäßigter Eintritt: 3,50 € (Rentner, Studenten sowie Kinder zwischen 13 und 16 J.). Freier Eintritt: Kinder bis 12 J.

Man sollte sich noch erkundigen ob besondere Veranstaltungen statt finden, denn im Juni und Juli 2005 gab es zum Beispiel die Veranstaltung „La Pedrera de nit“, d.h. man konnte von 21.30 bis 24.00 das Casa Mila mit Musik und einem Glas Prosecco bestaunen. Besteht die Möglichkeit an dieser oder einer ähnlichen Veranstaltung teilzunehmen, sollte man dies tun, denn es ist wirklich unbeschreiblich schön. La Pedrera bei Nacht!


Montjuic

Mit der Weltausstellung im Jahre 1929 begann die Eingliederung des Montjuic in die Stadt, was erst im Jahre 1992 mit der Olympiade vollendet wurde. Die Gebäude, die anlässlich der Weltausstellung gebaut wurden, sind größtenteils noch unversehrt.
Darunter ist auch der Palau Nacional (Nationalpalast), der heute das Museu Nacional d´Art de Catalunya beherbergt. Von dem monumentalen und verkehrsreichen Placa Espanya hat man einen besonders schönen Blick auf den Palau Nacional, der etwas erhöht auf dem ca. 200 Meter hohen Hausberg Montjuic liegt. Unterhalb des Palastes befindet sich eine große Fontäne, die „Font Mágica“, die an Sommerabenden mit ihren atemberaubenden Licht- und Musikspektakeln die Zuschauer begeistert. Im Sommer finden die Spektakel von Donnerstag bis Sonntag, zwischen 21.00 Uhr und 23.30 Uhr statt.
Der Montjuic ist einer der bedeutendsten Naturparks in Barcelona und eine Oase der Ruhe und Erholung inmitten der Stadt und man hat einen sehr schönen Ausblick auf Barcelona. Aufgrund der Olympiade befinden sich auch zahlreiche Sportstätten auf dem Montjuic.

Im Sommer findet dort ein Kino-Open-Air-Festival mit einer bunt gemischten Filmauswahl statt. Ich kann euch nur raten, unbedingt einen Film dort anzusehen, da das Ambiente echt unvergleichlich ist. Und vergesst nicht den „vino“ und das „bocadillo“!


Park Güell

Der Park wurde von Antonio Gaudí von 1900 bis 1914 erschaffen. Der Fürst Güell beauftragte ihn, eine an die englischen Gartenanlagen angelehnte Gartenstadt zu bauen. Folglich plante Gaudí diese Gartenstadt mit über 60 Villen, die im Vorfeld verkauft werden sollten um das Vorhaben zu finanzieren. Dies funktionierte jedoch nicht und so wurde diese Gartenstadt nie fertiggestellt. Gaudí versuchte umweltgerecht und kostengünstig zu bauen, also fanden keine Erdbewegungen statt, die Baumaterialen fand er auf dem Grundstück selbst und er verwendete für die Mosaike Abfälle der Keramikfabriken. Seine Pläne passte er also der hügligen Fläche an und er verwendete Stützmauern und Terrassen, die sich durch ihre organischen Formen perfekt in das Gelände eingefügt haben und fast natürlich wirken.
Der Park Güell ist unbeschreiblich schön und vielfältig. Nicht umsonst wurde er 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Zwei Pförtnerhäuser mit beeindruckenden Zuckergussdächern bilden den Haupteingang des Parks. Von dort aus führt eine wunderschöne Treppe, die beidseitig von bunten Mosaiken und Skulpturen geziert wird, und in deren Mitte sich der berühmte Salamander befindet, zu einer riesigen Terrasse. Von dem Terrassenplatz aus, der von einer lang geschwungenen, schlangenförmigen mosaikverzierten Bank eingerahmt ist, hat man einen schönen Ausblick über das Meer und Barcelona. Aber man sollte sich wirklich Zeit nehmen, auch den Rest des Parks zu erkunden, denn es gibt Grotten, Arkadengänge, prächtige Kakteen und vieles mehr zu sehen. Von dem Platz der drei Kreuze hat man einen besonders schönen Blick auf Barcelona, das ist nämlich der höchste Punkt des Parks. In dem rosa Haus, das sich auch im Park befindet, wohnte Gaudí während der Errichtung des Parks. Heute ist es ein Museum, den Eintritt kann man sich allerdings sparen, denn es ist nicht besonders spektakulär.
Öffnungszeiten: Täglich geöffnet: November bis Februar: 10.00-18.00 Uhr, März und Oktober: 10.00 - 19.00 Uhr, April und September: 10.00-20.00 Uhr, Mai bis August: 10.00-21.00 Uhr.


Palau de las Musica Catalana – katalanischer Musikpalast


Der Musikpalast ist eines der wichtigsten Bauwerke des Modernismus der Stadt und gehört zu den bedeutendsten Konzertsälen der Welt. Der Palau wurde zwischen 1905 und 1908 von dem katalanischen Architekten Lluís Domènech i Montaner erbaut und 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Mosaikarbeiten aus Keramik und die vielfarbigen, mit Blumenmotiven geschmückten Fenster im Inneren des Palaus sind sehr imposant. Man sollte sich auch unbedingt, die in Stein gehauenen Darstellungen an den Seiten der Bühne ansehen.

Jährlich finden im Musikpalast bis zu 300 musikalische Events statt und ein Besuch eines Konzerts ist wirklich empfehlenswert. Unter folgender URL befindet sich der Veranstaltungskalender: http://www.palaumusica.org/concerts.html.

Öffnungszeiten: September bis Juni: Montags bis sonntags 10.00-15.30 Uhr, Juli und August: 10.00-19.00 Uhr.
Preise: Grundtarif: 8 €. Ermäßigter Eintritt: 7 € (Personen ab 65 J., Rentner, Arbeitslose, Gruppen ab 25 Personen, Studenten und Kinder bis 14 J. mit Ausweis).
'Website: http://home.palaumusica.org/index.asp?pIdioma=ang


Gran Teatre del Liceu
Das Gran Teatre del Liceu wird von vielen als eines der feinsten Opernhäuser in Europa neben der Scala in Mailand angesehen. Miguel Garriga i Roca baute das Opernhaus von 1845 bis 1847. 1994 erlitt das Gran Teatre einen schlimmen Brand, welchen das Foyer und der Hufeisenbogen jedoch überstanden. Die Bevölkerung und die Regierung von Barcelona entschieden sich für einen Wiederaufbau und so wurde das Opernhaus im Jahre 1999 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. In den letzten 200 Jahren wurden die wichtigsten Werke wie Mozart, Rossini, Verdi, Wagner, Puccini und Strauss von den besten Stimmen in dieser Oper gesungen. Besonders sehenswert im Gran Teatre del Liceu ist der Zuschauerraum, der Spiegelsaal und das Foyer.

Öffnungszeiten: Montags bis sonntags 10.00 Uhr (Führung), 11.30, 12.00 und 13.00 Uhr.
Preise: Führungen: Grundtarif: 6 €. Ermäßigter Eintritt: 4,50 € (Gruppen ab 25 Personen); 4 € (Personen ab 65 J. und Studierende mit Ausweis)
Website: http://www.liceubarcelona.com/teatre_liceu.asp